Wann gabs wohl den letzten sauberen Tour de France Gewinner?? - Gab es überhaupt einen??
Vor gut einer Woche habe ich mich über die Tour de France etwas ausgelassen. Der erste große Dopingskandal mit Patrick Sinkewitz, dem Austieg von ARD & ZDF aus der Berichterstattung.
Jetzt ist mittlerweile eine Woche vergangen und viel hat sich getan. Da war zuerst der kasachische Genosse Alexandre Vinokurov, der sich mit fremden Blut aufgepumpt hat, um dann 2 Etappen (das Zeitfahren & eine Bergetappe) zu gewinnen. Es hat ja auch keiner vermutet, dass der gedopt war! Auch wenn er beim Zeitfahren im Regen von Albi allen anderen um Minuten davon fuhr, oder als er einen Tag nach seinem Einbruch auf der ersten Pyrenäenetappe auf wundersame Weise wieder zu Kräften gekommen war und dann spritzig, jung, dynamisch die Etappe gewann. Gut das Ende des Liedes von Vinokurov war, dass er & sein Astana Team aus der Tour ausgeschlossen worden sind.
Gestern Abend nach dem grandiosen Etappenerfolg von Mikael Rasmussen, den Gesamtführenden der Tour, kam die nächste große Dopingmitteilung. Ein Cofidisfahrer hat sich mit Testosteron vollgepumpt. Fahrer ausgeschlossen und das Team ist auch gleich noch mit ausgestiegen.
Und kurze Zeit später, kam die Nachricht, dass der Führende der Tour, eben dieser Mikael Rasmussen, von seinem Team, auf Druck der Sponsoren, suspendiert wurde und aus der Tour ausgeschlossen. Der Grund dafür war, das er einfach mal ein recht dreister Dopingkontrollenverweigerer bzw. -ausdemweggeher ist. Er hat sich vor unzähligen Trainingskontrollen gedrückt und falsche Angaben zu Aufenthaltsorten gemacht. Selbst sein Eingeständnis, dass das was er gemacht hat nicht in Ordnung war hat ihm auch nicht weiter geholfen, da er selbst da zwielichtige Aussagen tätigte.
Was soll man zu dieser Tour de France 2007 noch sagen? Der Tourführende ist wegen Dopingverdachts draußen, der Tour2.te bzw. NeuerTourführender steht ebenso unter Dopingverdacht, weil er wohl bei Fuentes dem Dopingdoktor in Behandlung war. Der Sieger des letzten Jahrer war gedopt, der 2.te des letzten Jahres wars wohl auch. Der siebenmalige Tourgewinner Lance Armstrong, war wohl auch gedopt (zumindest zweifelt es heute keiner mehr an). Und wie wir mitbekommen haben, war Ulrich bei seinem Sieg 1997 höchstwahrscheinlich auch gedopt, sowie Bjarne Rjis 1996. Über Marco Pantani braucht man gar nicht zu sprechen, der ist sogar höchstwahrscheinlich an den gesundheitlichen Folgen des Hochleistungsdopings gestorben.
Etwas gutes hat die Sache schon, denn man kann feststellen, dass die Dopingkontrollen und die neuen Verfahren anscheinend ihren Zweck erfüllen und bisher nicht festzustellende Substanzen entdecken. Nur leider bringt es dem Sport bisher nur negativ Schlagzeilen. Jetzt stellt sich die Frage, ob durch die verstärkten Kontrollen und die neuen Verfahren sich der Sport von selbst rehabilitiert, also das die Sportler von selbst aufhören zu dopen, weil sie merken, dass ihnen jemand auf die Schliche kommen könnte. Oder das sie mit anderen nicht nachweisbaren Verfahren dopen, sodass das Katz & Maus Spiel auf´s neue beginnnt.
Von den Forderungen die Tour leichter zu gestalten, damit die Fahrer nicht mehr auf illegale Substanzen zurückgreifen halte ich für Quatsch. Zum einen ist die Tour nicht umsonst das härteste Radrennen der Welt und zum anderen war die Tour zu früheren Zeiten härter. Anfangs gab es Etappen, wo der Tagesabschnitt 300 bis 400km lang war.
Ich bin dafür, dass die großen Sponsoren & die Medien (vor allem die Sendeanstalten und Sportmagazine) verstärkt Druck auf die Fahrer ausüben, sodass diese von selbst einsehen, dass das Doping nur ihren Job in Gefahr bringt und den Sport in den Dreck zieht. Ich glaube auch das ein verstärkter Rückzug der Sponsoren aus dem Radsport, so wie es T-Mobile, Gerolsteiner & Milram schon angekündigt haben, auch von großen Vorteil wäre. Da die Fahrer durch solche Maßnahmen erst zu spüren bekommen, das Doping nicht toleriert werden kann.
Leider zeigt nun die Geschichte, dass gerade die Sponsoren durch Dopingfälle mehr Gewinne einfahren. Schon etwas paradox, aber der Festina Skandal 1998 bei der Tour ist der Beweis. Festina (der Schweizer Uhrenhersteller) konnte durch den Dopingskandal im gesponsorten Radrennteam seinen Umsatz steigern, da durch die steigende Medienpräsenz des Teams und somit auch des Sponsors (und der Marke) der Nachfrager aufmerksam auf die Marke wurde.
Auch das allgeimeine Interesse an der Tour war nie so stark, wie in Zeiten des Dopings. Während des Festinaskandals verzeichneten die Übertragungsanstalten Rekordzuschauerzahlen. Die diesjährige Skandal-Doping-Tour verzeichnet ebenso wachsendes Zuschauerinteresse.
Ich bin der Meinung, dass dem Radsport nicht mehr geholfen werden kann. Nur durch verstärkten Rückzug von Sponsoren, Desinteresse der Medien, Übertragungsstopp von großen Veranstaltungen kann sich der Sport wieder renigen. Bessere Kontrollmethoden und eine höhere Kontrollintensität steigern auch den Erfindungsgest der Fahrer, der Betreuer und der Ärzte um noch bessere effizientere Dopingmittel zu erfinden.
Jetzt ist mittlerweile eine Woche vergangen und viel hat sich getan. Da war zuerst der kasachische Genosse Alexandre Vinokurov, der sich mit fremden Blut aufgepumpt hat, um dann 2 Etappen (das Zeitfahren & eine Bergetappe) zu gewinnen. Es hat ja auch keiner vermutet, dass der gedopt war! Auch wenn er beim Zeitfahren im Regen von Albi allen anderen um Minuten davon fuhr, oder als er einen Tag nach seinem Einbruch auf der ersten Pyrenäenetappe auf wundersame Weise wieder zu Kräften gekommen war und dann spritzig, jung, dynamisch die Etappe gewann. Gut das Ende des Liedes von Vinokurov war, dass er & sein Astana Team aus der Tour ausgeschlossen worden sind.
Gestern Abend nach dem grandiosen Etappenerfolg von Mikael Rasmussen, den Gesamtführenden der Tour, kam die nächste große Dopingmitteilung. Ein Cofidisfahrer hat sich mit Testosteron vollgepumpt. Fahrer ausgeschlossen und das Team ist auch gleich noch mit ausgestiegen.
Und kurze Zeit später, kam die Nachricht, dass der Führende der Tour, eben dieser Mikael Rasmussen, von seinem Team, auf Druck der Sponsoren, suspendiert wurde und aus der Tour ausgeschlossen. Der Grund dafür war, das er einfach mal ein recht dreister Dopingkontrollenverweigerer bzw. -ausdemweggeher ist. Er hat sich vor unzähligen Trainingskontrollen gedrückt und falsche Angaben zu Aufenthaltsorten gemacht. Selbst sein Eingeständnis, dass das was er gemacht hat nicht in Ordnung war hat ihm auch nicht weiter geholfen, da er selbst da zwielichtige Aussagen tätigte.
Was soll man zu dieser Tour de France 2007 noch sagen? Der Tourführende ist wegen Dopingverdachts draußen, der Tour2.te bzw. NeuerTourführender steht ebenso unter Dopingverdacht, weil er wohl bei Fuentes dem Dopingdoktor in Behandlung war. Der Sieger des letzten Jahrer war gedopt, der 2.te des letzten Jahres wars wohl auch. Der siebenmalige Tourgewinner Lance Armstrong, war wohl auch gedopt (zumindest zweifelt es heute keiner mehr an). Und wie wir mitbekommen haben, war Ulrich bei seinem Sieg 1997 höchstwahrscheinlich auch gedopt, sowie Bjarne Rjis 1996. Über Marco Pantani braucht man gar nicht zu sprechen, der ist sogar höchstwahrscheinlich an den gesundheitlichen Folgen des Hochleistungsdopings gestorben.
Etwas gutes hat die Sache schon, denn man kann feststellen, dass die Dopingkontrollen und die neuen Verfahren anscheinend ihren Zweck erfüllen und bisher nicht festzustellende Substanzen entdecken. Nur leider bringt es dem Sport bisher nur negativ Schlagzeilen. Jetzt stellt sich die Frage, ob durch die verstärkten Kontrollen und die neuen Verfahren sich der Sport von selbst rehabilitiert, also das die Sportler von selbst aufhören zu dopen, weil sie merken, dass ihnen jemand auf die Schliche kommen könnte. Oder das sie mit anderen nicht nachweisbaren Verfahren dopen, sodass das Katz & Maus Spiel auf´s neue beginnnt.
Von den Forderungen die Tour leichter zu gestalten, damit die Fahrer nicht mehr auf illegale Substanzen zurückgreifen halte ich für Quatsch. Zum einen ist die Tour nicht umsonst das härteste Radrennen der Welt und zum anderen war die Tour zu früheren Zeiten härter. Anfangs gab es Etappen, wo der Tagesabschnitt 300 bis 400km lang war.
Ich bin dafür, dass die großen Sponsoren & die Medien (vor allem die Sendeanstalten und Sportmagazine) verstärkt Druck auf die Fahrer ausüben, sodass diese von selbst einsehen, dass das Doping nur ihren Job in Gefahr bringt und den Sport in den Dreck zieht. Ich glaube auch das ein verstärkter Rückzug der Sponsoren aus dem Radsport, so wie es T-Mobile, Gerolsteiner & Milram schon angekündigt haben, auch von großen Vorteil wäre. Da die Fahrer durch solche Maßnahmen erst zu spüren bekommen, das Doping nicht toleriert werden kann.
Leider zeigt nun die Geschichte, dass gerade die Sponsoren durch Dopingfälle mehr Gewinne einfahren. Schon etwas paradox, aber der Festina Skandal 1998 bei der Tour ist der Beweis. Festina (der Schweizer Uhrenhersteller) konnte durch den Dopingskandal im gesponsorten Radrennteam seinen Umsatz steigern, da durch die steigende Medienpräsenz des Teams und somit auch des Sponsors (und der Marke) der Nachfrager aufmerksam auf die Marke wurde.
Auch das allgeimeine Interesse an der Tour war nie so stark, wie in Zeiten des Dopings. Während des Festinaskandals verzeichneten die Übertragungsanstalten Rekordzuschauerzahlen. Die diesjährige Skandal-Doping-Tour verzeichnet ebenso wachsendes Zuschauerinteresse.
Ich bin der Meinung, dass dem Radsport nicht mehr geholfen werden kann. Nur durch verstärkten Rückzug von Sponsoren, Desinteresse der Medien, Übertragungsstopp von großen Veranstaltungen kann sich der Sport wieder renigen. Bessere Kontrollmethoden und eine höhere Kontrollintensität steigern auch den Erfindungsgest der Fahrer, der Betreuer und der Ärzte um noch bessere effizientere Dopingmittel zu erfinden.
Labels: amRandeDesWahnsinns


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